Spiel am 04.10.2015: SC Niederhone - LFV 1:0 (0:0)

Aktuelle Formkrise auf dem Höhepunkt?

Trotz permanenter optischer Überlegenheit blieb unsere Mannschaft erstmals in dieser Saison ohne eigenen Torerfolg und musste nach einem Freistoßtreffer der Gastgeber in der Nachspielzeit eine peinliche 0:1-Niederlage einstecken.

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Spiel am 13.09.2015: LFV - VfL Wanfried 4:2 (3:2)

Unachtsamkeiten bringen Sieg in Gefahr

Der LFV bestimmte beim 4:2-Erfolg im Heimspiel gegen den VfL Wanfried über weite Strecken das Spielgeschehen, brachte den Pflichtsieg gegen relativ harmlose Gäste durch Unachtsamkeiten in der Abwehr aber vorübergehend selbst in Gefahr.

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Spiel am 02.09.2015: LFV - SG Wickenrode/Helsa 1:1 (1:1)

Blamables Unentschieden trotz früher Führung

In einem Duell auf mäßigem Niveau mussten wir uns gegen den ersatzgeschwächten Neuling mit einem mageren 1:1-Remis zufrieden geben und gaben damit im Kampf um den angestrebten Platz in der Spitzengruppe zwei weitere wichtige Punkte ab.

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Spiel am 06.09.2015: SV Reichensachsen - LFV 3:3 (0:1)

Reichensachsens Siegeszug gestoppt

Mit einem verdienten 3:3-Remis entführten die Schützlinge unseres Trainers Sead Hadzic einen wichtigen Punkt aus Reichensachsen und stoppten damit den Siegeszug des bisher so stabilen Spitzenreiters, der bis dato alle Saisonspiele souverän gewonnen hatte.

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Spiel am 30.08.2015: LFV - TSG Fürstenhagen 4:2 (2:0)

Happy End nach zwischenzeitlicher Schwächephase

Nach früher 2:0-Führung und zwischenzeitlichem Ausgleich der Gäste war der erneute Derby-Sieg vorübergehend in großer Gefahr, konnte durch Kontertore in der Schlussphase aber noch einmal mit viel Mühe unter Dach und Fach gebracht werden.

Nach den schon vorher feststehenden Ausfällen von Urlauber John Schneider und der noch verletzten Sead Hadzic und Kevin Christl musste auch noch Abwehrroutinier Martin Wirth nach dem Aufwärmen kurzfristig passen. Zu allem Überfluss schied später auch noch Lütfi Elevli nach einigen rüden Fouls seiner ehemaligen Mannschaftskollegen verletzungsbedingt aus. Umso wichtiger war es, dass unser Kapitän Waldemar Driegert wieder an Bord war und auch ein bärenstarkes Spiel ablieferte. Er konnte, bestens unterstützt durch den ebenfalls sehr solide spielenden Lukas Dickel, in der Innenverteidigung nahezu jeden Zweikampf für sich entscheiden. Mit ihrem konsequenten Abwehrverhalten hatten beide großen Anteil daran, dass der gefürchtete Gästetorjäger Appel sich kaum einmal in Szene setzen konnte. Bereits nach sechs Minuten ging der LFV in Führung, als sich Atakan Polat auf der rechten Angriffsseite sehr energisch gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und den Ball unserem Torgaranten Kai Simon zuspielte, welcher das Leder, mit dem Rücken zum Tor stehend, artistisch mit der Sohle ins Netz beförderte. In der 21. Spielminute setzte sich dann Tim Gedeck auf der linken Seite ganz stark in Szene und passte präzise auf unseren Torjäger Kai Simon, der zunächst noch Fürstenhagens Tormann umkurvte und dann in aller Ruhe zum 2:0 einschob. Nach dieser eigentlich beruhigenden Führung verflachte das Derby vor gut 250 Zuschauern bei heißen Hochsommertemperaturen ein wenig und die Gäste kamen etwas besser ins Spiel, ohne aber zunächst wirklich Gefahr zu verbreiten. Dies änderte sich erst in den letzten drei Minuten vor Halbzeit, als unser Keeper Michael Seitz zunächst bei einem gefährlichen Schuss eines Gästestürmers auf dem Posten war und sich nur eine Minute später bei einem von Maciej Goebel getretenen Handelfmeter mit einer Glanzparade auszeichnen konnte und somit das 2:0 in die Halbzeitpause rettete.

In der zweiten Hälfte verstärkten die ehrgeizigen Gäste noch einmal ihre Angriffsbemühungen und konnten in der 56. Minute per Kopf auch den Anschlusstreffer erzielen. Nur wenige Minuten später hätte unser Goalgetter Kai Simon um ein Haar den alten Abstand wieder hergestellt. Nach einem tollen Solo, bei dem er zwei Gegenspieler stehen ließ, schob er den Ball aus spitzem Winkel nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Danach waren dann für eine Viertelstunde wieder die Gäste am Drücker und drängten uns verstärkt in die Defensive, aus der wir uns in dieser Phase nur unzureichend befreien konnten, weil einige Akteure ziemlich ausgelaugt schienen und sich zwischen Abwehr und Angreifern eine große Lücke auftat. Anstatt ein geordnetes Kombinationsspiel aufzuziehen, suchten wir in dieser Drangperiode der Gäste unser Heil viel zu oft in langen Pässen, die dann nur selten ihr Ziel fanden. Fast zwangsläufig konnte dann Maciej Goebel in der 70. Minute auch den zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Ausgleichstreffer zum 2:2 erzielen. Viele der anwesenden Zuschauer sahen in diesem Moment die Siegesserie gegen unseren Lieblingsgegner ernsthaft in Gefahr, zumal die Gäste weiter nach vorn drängten. Euphorisiert durch ihre erfolgreiche Aufholjagd, vernachlässigten sie aber ein wenig die Abwehrarbeit. So kam in der 75. Minute Kai Simon in leicht abseitsverdächtiger Position völlig unbedrängt im Fürstenhagener Strafraum an den Ball. Er ließ sich diese Chance natürlich nicht entgehen und brachte den LFV mit seinem dritten Tor erneut in Führung. Tim konnte mit diesem Treffer sein beeindruckendes Torkonto bereits auf 10 Tore aus nur vier Spielen aufstocken. Unser Youngster Kai Gedeck baute unsere Führung mit schöner Einzelleistung kurz vor Schluss sogar noch auf 4:2 aus. Er profitierte dabei von einem kapitalen Abwehrfehler der Gäste, die sich in der eigenen Hälfte einen groben Fehlpass leisteten, den Tim blitzschnell erlief, sofort aufs Tor zustürmte und dann mit erstaunlicher Abgeklärtheit einnetzte. Aus einer ähnlichen Situation heraus hätten die Gäste in letzter Minute um ein Haar noch den fünften Gegentreffer gefangen. Doch konnte diesmal ein TSG-Abwehrspieler den Ball gerade noch so aus der Gefahrenzone befördern, so dass es beim 4:2-Endstand blieb.

Folgende Spieler kamen für den LFV zum Einsatz: Michael Seitz, Sofyan El Habachi, Waldemar Driegert, Lukas Dickel, Lütfi Elevli, Waldemar Hein, Florian Meister, Karlheinz Wegendt, Atakan Polat, Kai Simon, Tim Gedeck, Aykut Yilmaz, Cem Calisir, Reiner Tadych.

Am nächsten Sonntag steht für unsere Mannschaft das schwere Auswärtsspiel beim Meisterschaftsfavoriten und souveränen Tabellenführer SV Reichensachsen auf dem Programm. Reichensachsen hat bisher alle sechs Serienspiele gewonnen und weist ein beeindruckendes Torverhältnis von 28:8 auf. Gegenüber der Partie gegen Fürstenhagen werden sich die Akteure unseres Trainers Sead Hadzic noch einmal erheblich steigern müssen, wenn sie den Siegeszug der Gastgeber stoppen wollen, um selbst Boden gut zu machen. Hoffen wir, dass bis dahin der ein oder andere verletzte Akteur wieder einsatzbereit ist! Wenn alle Mann an Bord sind, sind wir mit Sicherheit nicht chancenlos.