Spiel am 25.04.2014: LFV - Rot-Weiß Fürstenhagen 2:0 (2:0)

Nach Derby-Sieg jetzt Tabellenführer

Mit einem verdienten 2:0-Sieg im Derby gegen Rot-Weiß Fürstenhagen konnte unsere Mannschaft vorerst mit zwei Punkten Vorsprung die Tabellenführung übernehmen, da TSG Fürstenhagen sein letztes Nachholspiel erst am 9. Mai bestreitet.

Vor zahlreichen Zuschauern am Sportplatz Heinrichstraße entwickelte sich von Beginn an ein sehr intensiv geführtes Spiel mit klaren spielerischen Vorteilen für den LFV, dem in diesem Spiel endlich wieder alle Spieler nach überstandenen Verletzungen zur Verfügung standen. Die Jungs von Trainer Stefan Möller legten auch gleich los wie die Feuerwehr und konnten bereits in der 2. Spielminute die 1:0-Führung erzielen, als Waldemar Hein einen Angriff über die linke Seite aus kurzer Distanz vollstreckte. Die Spieler von Rot-Weiß Fürstenhagen setzten den spielerischen Bemühungen der Hausherren ihren enormen kämpferischen Einsatz entgegen und gingen sehr aggressiv in die Zweikämpfe, wobei in einigen Fällen die Grenzen gesunder Härte schon leicht überschritten wurden. Ihr Angriffsspiel dagegen beschränkte sich meistens auf das planlose Schlagen langer Bälle in den Lichtenauer Strafraum, die zwar nicht ganz ungefährlich waren, letztlich aber doch im Sande verliefen, da die LFV-Abwehr alles in allem recht sicher stand. So konnte der LFV immer wieder aus der Abwehr heraus gefährliche Angriffe auf das Rot-Weiß-Tor starten, die in der 33. Minute mit dem äußerst sehenswerten Treffer zum 2:0 gekrönt wurden. Nach einem genialen Pass des immer stärker auftrumpfenden Karlheinz Wegendt drang Florian Meister unaufhaltsam zwischen seinen Gegenspielern hindurch von halblinks in den Strafraum ein und ließ dem Gäste-Keeper mit einem überlegten Schuss ins lange Eck nicht den Hauch einer Abwehrchance.

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit verstärkten die Gäste aus Fürstenhagen zwar ihre Angriffsbemühungen, allerdings weiterhin vorwiegend nur mit weiten Flanken, die kaum einmal wirkliche Gefahr für das von Daniel Schmidt solide gehütete Gehäuse brachten. Entschieden gefährlicher waren nach wie vor die LFV-Angriffe, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Zwar konnte Michael Classen den Ball noch einmal nach einem langen Pass aus dem Mittelfeld im Netz unterbringen. Das Tor wurde aber vom insgesamt sehr ordentlich leitenden Schiedsrichter wegen einer äußerst zweifelhaften Abseitsstellung nicht anerkannt. So blieb es bis zum Schluss beim ungefährdeten und verdienten 2:0-Erfolg für den LFV.