Spiel am 28.03.2016: SG Wickenrode/Helsa - LFV 3:3 (1:2)

3:1-Vorsprung aus der Hand gegeben

Obwohl der LFV in der 82. Spielminute durch John Schneider mit 3:1 in Führung ging und noch gute Chancen zu einem weiteren Tor hatte, reichte es beim Neuling in Wickenrode am Ende nur zu einem unglücklichen 3:3-Remis, wobei der Ausgleichstreffer für die Gastgeber erst in der letzten Minute fiel.

Obwohl Trainer Sead Hadzic in diesem Auswärtsspiel auf unseren privat verhinderten Torjäger Kai Simon verzichten musste, waren seine Schützlinge diesmal insgesamt torgefährlicher als noch eine Woche zuvor in Fürstenhagen. Zwar geriet man gegen die abstiegsbedrohten Gastgeber bereits in der 3. Spielminute durch einen Treffer ihres Torjägers Danny Nickel früh mit 0:1 in Rückstand. Doch konnten Luetfi Elevli und Routinier Kalle Wegendt noch vor der Halbzeit den Rückstand in eine 2:1-Führung verwandeln. Als dann in der 82. Minute durch John Schneider sogar das 3:1 für den LFV fiel, schien der erste Sieg im Jahr 2016 unter Dach und Fach zu sein. Leider hatte man die Rechnung ohne die nie aufsteckenden Gastgeber gemacht. 

Die HNA schreibt zu den nun folgenden turbulenten Schlussminuten in ihrem Bericht: "Über den Sportplatz in Wickenrode pfiff am Ostermontag ein eiskalter Wind, dennoch war dort in der Schlussphase dieser Nachbarschaftspartie die Hölle los. "Nie und nimmer hätte ich noch mit diesem Ergebnis gerechnet", gestand SG-Spartenleiter Frank Lichte nach turbulenten letzten Minuten voller Emotionen und Leidenschaft. Nach der zwischenzeitlichen 3:1-Führung der Gäste durch John Schneider schien acht Minuten vor dem Abpfiff für den Favoriten alles klar, doch dann ging es beim Aufsteiger aber noch drunter und drüber. SG-Torjäger Danny Nickel brachte seine Farben mit seinem zweiten Treffer wieder heran (84.), Mannschaftskamerad Patrick Krauss sorgte in der letzten Spielminute sogar noch für den Ausgleich. Die Spieler im Trikot der Hausherren und ihre Fans waren aus dem Häuschen, beim Gegner gab es dagegen nur bedröppelte Gesichter. "Die Lichtenauer hatten sogar noch gute Chancen zu einem vierten und fünften Tor. Wenn sie es cleverer ausgespielt hätten, dann wäre die Messe gelesen gewesen", war Frank Lichte ehrlich genug von einem glücklichen Punktgewinn seiner Mannschaft zu sprechen."

Für den LFV kamen in Wickenrode zum Einsatz:

Michael Seitz, Aykut Yilmaz, Lukas Dickel, Waldemar Driegert, Stefan Ludwig, Luetfi Elevli, Waldemar Hein, Waldemar Schledewitz, Kevin Christl, Karlheinz Wegendt, John Schneider, Eduard Gross, Emrah Koc, Atakan Polat.