Pokalspiel am 17.08.2016: LFV - SG Kleinalm./Hundelsh./Dohrenb. 2:1 (1:0)

Glanzloser Arbeitssieg

Durch einen umkämpften und glanzlosen 2:1-Arbeitssieg gegen den couragiert auftretenden Ligakonkurrenten aus Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach konnte sich der LFV etwas mühsam für das Viertelfinale im AKE-Kreispokal qualifizieren.

In der ersten Halbzeit gönnte unser Spielertrainer Sead Hadzic unserem Neuzugang Benjamin Orschel und sich selbst zunächst eine Ruhepause und musste aus unterschiedlichen Gründen auch auf die zum Stammaufgebot zählenden Eduard Grosu, Robin Beck, Waldemar Schledewitz, John Schneider und Grigore Hangan verzichten. So war es letztlich auch nicht verwunderlich, dass die sehr mutig auftretenden Gäste das Spiel weitgehend ausgeglichen gestalten konnten. Sie hatten nach etwa 20 Minuten sogar eine große Chance, in Führung zu gehen, als unser Keeper Michael Rippe einen gefährlichen Schuss mit den Fingerspitzen gerade noch an den Pfosten lenken und auch den Nachschuss entschärfen konnte. Die LFV-Angriffsmaschinerie kam während des gesamten Spiels nie richtig auf Touren, da die meisten Angriffe viel zu ungenau vorgetragen wurden und es insgesamt etwas an Kreativität mangelte. Für das Lichtenauer Führungstor musste fast folgerichtig auch eine Standardsituation herhalten. Kalle Wegendt schlug einen ruhenden Ball zentimetergenau auf den Kopf unseres hochsteigenden Goalgetters Kai Simon, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und mit wuchtigem Kopfball ins lange Eck in der 29. Minute zur 1:0-Pausenführung vollendete.

Auch nach Wiederanpfiff konnten sich beide Teams nur wenige Torchancen erspielen. Eine davon nutzte erneut Kai Simon in der 51. Minute zum 2:0, als ihn sein Bewacher für einen kurzen Augenblick aus den Augen verloren hatte und Kai das Leder sehr gefühlvoll über den Torwart hinweg ins lange Eck einnetzte. Doch auch danach gaben die Gäste das Spiel noch nicht verloren und konnten in der 62. Minute den durchaus verdienten Anschlusstreffer erzielen. Weil der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Benjamin Orschel zehn Minuten vor Ende des Spieles mit einem fulminanten Freistoß nur das Lattenkreuz des Gästegehäuses traf, blieb es bis zum Schlusspfiff des souverän leitenden Schiedsrichters bei diesem relativ knappen 2:1-Sieg für den LFV.