Spiel am 16.09.2016: LFV - FC Großalmerode 1:0 (1:0)

Traumtor von Waldemar Schledewitz

Mit der bisher wohl stärksten Saisonleistung und einem zwar knappen, aber letztlich hochverdienten 1:0-Sieg gegen den Meisterschaftsmitfavoriten FC Großalmerode hat sich die Truppe um Spielertrainer Sead Hadzic eindrucksvoll im Titelrennen zurückgemeldet und unter Beweis gestellt, dass sie an einem guten Tag über ein enormes spielerisches Potential verfügt.

Vor zahlreichen Zuschauern am Sportplatz Heinrichstraße ging unsere Mannschaft von Anfang an sehr konzentriert und couragiert zu Werke und überließ den Gästen während der gesamten Partie nur wenig Spielraum, so dass sie ihr gefürchtetes Angriffsspiel nur selten aufziehen konnten. Dagegen waren die LFV-Offensivbemühungen, anders als noch im Spiel zuvor, äußerst variabel und zielstrebig und führten immer wieder zu brenzligen Situationen im Gästestrafraum, die aber zunächst noch keinen zählbaren Erfolg einbrachten. Dies änderte sich dann aber schlagartig in der 36. Minute mit dem Höhepunkt des Spieles und dem absoluten Highlight der letzten Jahre: Mit einem artistischen Seitfallzieher beförderte Waldemar Schledewitz den halbhohen Ball von der Strafraumgrenze unhaltbar für den Gästekeeper zur hochverdienten 1:0-Führung in die Maschen. Dieser spektakuläre Treffer hätte bei der Wahl zum "Tor des Jahres" sicher allerbeste Chancen.

Auch in der zweiten Halbzeit sahen hochzufriedene LFV-Anhänger ein ganz starkes Spiel ihres Teams, das insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung bot und in dieser Form ein gewichtiges Wort bei der Titelvergabe mitreden dürfte. Lediglich bei der Chancenverwertung waren erneut leichte Abstriche zu machen, sonst wäre am Ende auch ein höherer Sieg möglich gewesen. Aber wichtig war letztlich nur, dass gegen einen starken Mitkonkurrenten drei Punkte an der Heinrichstraße blieben und gleichzeitig der Abstand zur Tabellenspitze auf drei Punkte verkürzt werden konnte.

Folgende Spieler kamen für den LFV zum Einsatz:

Michael Rippe, Lukas Dickel, Rene Krein, Waldemar Driegert, Robin Beck, Sead Hadzic, Lütfi Elevli, Karlheinz Wegendt, Benjamin Orschel, Waldemar Schledewitz, Kai Simon, John Schneider, Atakan Polat.