Spiel am 05.03.2017: FC Großalmerode - LFV 4:2 (0:0)

Unglücklicher Rückrundenauftakt

Obwohl unsere Mannschaft im Großalmeröder Schwarzenbergstadion sehr engagiert auftrat, über weite Strecken die dominierende Mannschaft war und sich auch ein klares Chancenplus erarbeitete, musste sie am Ende mit einer unglücklichen 2:4-Auswärtsniederlage die Heimreise antreten.

Von Spielbeginn an war der LFV gegen die mit einer kompakten Abwehr agierenden Gastgeber leicht feldüberlegen und hatte den Gegner gut im Griff. Allerdings war es auf dem tiefen und sehr holprigen Untergrund äußerst schwierig, den Ball jederzeit unter Kontrolle zu bringen und ein schnelles Kombinationsspiel aufzuziehen. So blieben trotz optischer Überlegenheit unserer Mannschaft in der ersten Halbzeit zwingende Torchancen zunächst auf beiden Seiten Mangelware, so dass es auch mit einem torlosen Unentschieden in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel verstärkte der LFV noch einmal seine Angriffsbemühungen, schnürte die Gastgeber eine Viertelstunde lang in deren Hälfte ein und kam in dieser Phase auch zu einigen Großchancen, die aber leider nicht verwertet wurden. Dies rächte sich dann in der 63. Minute. Bei einem Großalmeröder Entlastungsangriff warf sich unser Kapitän Waldemar Driegert mit ganzem Körper in einen Torschuss und wurde dabei aus kurzer Distanz unglücklich am Arm getroffen. Durch den vom Schiedsrichter verhängten Handelfmeter konnten die Gastgeber den bisherigen Spielverlauf drehen und mit 1:0 in Führung gehen. Im Bemühen, den schnellen Ausgleichstreffer zu erzielen, vernachlässigte unsere Mannschaft nun ein wenig die Abwehrarbeit, was dazu führte, dass der Ex-LFVer Sebastian Becker nur drei Minuten später ungedeckt im unserem Strafraum angespielt werden konnte. Unser Keeper Michael Rippe versuchte zwar, durch Herauslaufen vor ihm noch zu klären, kam aber nicht mehr an den Ball, so dass der Großalmeröder Angreifer zum vorentscheidenden 2:0 für sein Team vollenden konnte. Beim Versuch, die drohende Niederlage doch noch abzuwenden, setzte unser Trainer Sead Hadzic nun auf totale Offensive, nahm mit Waldemar Driegert einen Abwehrspezialisten vom Platz und wechselte dafür einen zusätzlichen Stürmer ein. Diese mutige Maßnahme brachte aber zunächst nicht den erhofften Erfolg, denn statt des Anschlusstreffers fiel in der 74. Minute gegen eine entblößte Lichtenauer Abwehr sogar noch das 3:0 für die Gastgeber. Trotz dieses schier aussichtslosen Rückstandes zeigten die Hadzic-Schützlinge aber große Moral, spielten weiter unermüdlich nach vorn und konnten in der 79. Minute durch einen von Kalle Wegendt sicher verwandelten Foulelfmeter auf 1:3 verkürzen. Als Atakan Polat fünf Minuten später per Kopf sogar der Anschlusstreffer zum 2:3 gelang, schien wieder alles möglich. Gegen die nun mächtig schwimmende FC-Abwehr hatte dann auch Kai Simon noch die große Chance zum hochverdienten Ausgleichstreffer, scheiterte aber unbedrängt aus kurzer Distanz an Großalmerodes Torhüter Behnke. Mit dem vierten Gegentor durch einen Weitschuss in der letzten Minute der Nachspielzeit war dann trotz ansprechender Leistung die alles in allem sehr unglückliche 2:4-Niederlage besiegelt.

Folgende Spieler kamen zum Einsatz: Michael Rippe, Lukas Dickel, Waldemar Driegert, Rene Krein, John Schneider, Eduard Grosu, Karlheinz Wegendt, Waldemar Hein, Benjamin Orschel, Kai Simon, Atakan Polat, Grigore Hangan, Lütfi Elevli.

Am nächsten Sonntag haben wir um 15:00 Uhr unseren Angstgegner SG Wickenrode/Helsa zu Gast, gegen den wir in der Hinserie trotz 2:0-Führung eine unerwartete 3:4-Niederlage einstecken mussten. Obwohl die Gäste mit einem klaren 3:0-Sieg gegen Wellerode in die Rückserie starteten und sich inzwischen im Mittelfeld der Tabelle etabliert haben, muss unsere Mannschaft in diesem Spiel alles daran setzen, die drei Punkte an der Heinrichstraße zu behalten, will man im Kampf um die Meisterschaft nicht einen weiteren Dämpfer einstecken.