Spiel am 25.11.2012: TSV Netra - LFV 0:1

Hartumkämpfter 1:0-Sieg bei Verfolger TSV Netra

Im Spitzenspiel beim Verfolger TSV Netra musste Trainer Stefan Möller gleich auf ein halbes Dutzend Stammspieler verzichten. Dennoch konnte der LFV einen knappen, aber verdienten 1:0-Auswärtssieg durch ein Elfmeter-Tor von Michael Classen erringen. Mit diesem wichtigen Sieg konnte nicht nur die Tabellenführung verteidigt, sondern der Vorsprung auf den Mitkonkurrenten Netra sogar auf sechs Punkte ausgebaut werden.

Für den für zwei Spiele gesperrten Stammtorhüter Dennis Küllmer hütete Routinier Michael Bielert den LFV-Kasten und strahlte bei seinen Aktionen große Sicherheit aus, auch wenn ihm seine Vorderleute die meiste Arbeit abnahmen und er während des gesamten Spieles nur selten ernsthaft gefordert wurde. Mit Klaus Schneider auf der Libero-Position stand ein weiterer Routinier in der Mannschaft, der durch sein umsichtiges Spiel ebenfalls zu gefallen wusste.

Auf dem recht holprigen Platz in Netra gingen die Gastgeber mit großen Einsatz und wenig zimperlich zu Werke und unterbanden durch große Härte das Lichtenauer Kombinationsspiel oft schon im Ansatz. Hier machte sich auf Lichtenauer Seite der verletzungsbedingte Ausfall von Florian Meister nachteilig bemerkbar, der ja mit seiner Spielfreude und Kreativität dem Angriffsspiel des LFV oft die nötigen Impulse gibt. Dennoch erspielte sich der LFV Ende der ersten Halbzeit klare Vorteile, konnte aber die sich bietenden Chancen zunächst nicht verwerten. Als dann kurz vor der Halbzeitpause LFV-Torjäger Michael Classen allein auf den gegnerischen Torhüter zulief, wurde er von diesem im Strafraum  unsanft von den Beinen geholt. Netras Torhüter hatte sehr viel Glück, dass er von dem sehr schwachen Schiedsrichter für diese klare Notbremse lediglich die gelbe Karte sah. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Michael Classen dann sicher zur 1:0-Pausenführung.

Auch in der zweiten Halbzeit hatte der LFV zumeist leichte Feldvorteile und das Spiel relativ sicher im Griff. Leider konnten auch hier einige Chancen nicht genutzt werden, so dass man noch bis zum Schlusspfiff um den verdienten Sieg bangen musste. Auch der Schiedsrichter fiel noch einmal sehr negativ auf, als Sebastian Becker auf dem Weg zum gegnerischen Tor von seinem Gegenspieler nur durch ein brutales Foul gestoppt werden konnte. Auch für diese rotwürdige Notbremse zückte der unsichere Schiedsrichter lediglich die gelbe Karte - eine Entscheidung, die bei den Lichtenauer Zuschauern totales Unverständnis hervorrief.