Spiel am 30.04.2017: LFV - TSG Bad Sooden-Allendorf 1:0 (1:0)

Souveräner Sieg trotz knappen Ergebnisses

Obwohl es das knappe 1:0-Endergebnis kaum vermuten lässt, war der LFV die klar spielbestimmende Mannschaft und hätte bei beserer Chancenverwertung durchaus noch zwei, drei Tore mehr erzielen können.

Von Anfang an gab die Hadzic-Truppe mächtig Dampf und konnte bereits nach drei Minuten in Führung gehen, als Benjamin Orschel von links in den Strafraum eindrang und dem Gästetorhüter mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck keine Abwehrchance ließ. Nur zwei Minuten später hätte bereits das 2:0 fallen können, doch konnte der BSA-Keeper einen krachenden Weitschuss von Eduard Grosu mit einer Glanzparade gerade noch so entschärfen. Auch in der Folgezeit blieb unsere Mannschaft dominant und bescherte unserem neuen Torwart, dem 48-jährigen Ex-Profi Zoran Zeljko, ein sehr geruhsames Debüt im LFV-Dress. So bekam dieser während der gesamten Spielzeit nur einen einzigen relativ harmlosen Fernschuss zu halten und musste sich ansonsten darauf beschränken, seine Abwehr umsichtig zu dirigieren. Mit der Reaktivierung des ehemaligen KSV-Schlussmannes soll verhindert werden, dass der LFV in einer möglichen Relegationsrunde ohne Torhüter auskommen muss, weil Michael Rippe in der Relegation definitiv nicht zur Verfügung steht.

Bei aller Überlegenheit unserer Mannschaft gelang ihr aber bis zum Schlusspfiff trotz mehrerer guter Chancen kein weiterer Treffer, zumal mit Atakan Polat und Grigore Hangan zwei etatmäßige Außenstürmer nicht zur Verfügung standen, die das Angriffsspiel vielleicht ein wenig hätten beleben können. Immerhin ließen wir auch nach hinten nichts anbrennen, so dass der hochverdiente 1:0-Erfolg nie in Gefahr geriet. Ein ganz starkes Spiel im kompakten LFV-Mittelfeld lieferte Eduard Grosu ab, der die Rolle des Sechsers vorbildlich ausfüllte.

Für den LFV spielten:

Zoran Zeljko, Robin Beck, Rene Krein, Waldemar Driegert, John Schneider, Eduard Grosu, Waldemar Hein, Karlheinz Wegendt, Benjamin Orschel, Lütfi Elevli, Kai Simon, Philipp Vogl, Aykut Yilmaz, Sead Hadzic.

Am nächsten Sonntag könnte in Hundelshausen beim Spiel gegen den ambitionierten Tabellenzweiten SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach eine Vorentscheidung um den Relegationsplatz fallen. Während eine Niederlage wohl das Ende aller Aufstiegsträume bedeuten würde, könnten wir bei einem Sieg zumindestens schon mal an den Gastgebern in der Tabelle vorbeiziehen und würden dann vermutlich bis zum letzten Spieltag um Platz 2 mitspielen. Für Spannung ist also allemal gesorgt.