Spiel am 07.05.2017: SG Kleinalm./Hundelsh./Dohrenb. - LFV 4:2 (1:0)

Relegation nach Niederlage kaum noch erreichbar

Nach dem überraschenden Punktverlust des Mitkonkurrenten Großalmerode beim samstäglichen 2:2 in Wanfried hatte sich unsere Mannschaft für das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach einiges vorgenommen, musste am Ende aber mit einer nicht unverdienten 2:4-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten und hat nunmehr kaum noch eine Chance auf Erreichen des 2. Tabellenplatzes, der ja immerhin zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt.

Vor zahlreichen Zuschauern in Hundelshausen entwickelte sich von Beginn an ein sehr intensiv geführtes Spiel, bei dem die Gastgeber insgesamt zweikampfstärker und entschlossener wirkten und auch nicht davor zurückschreckten, den Lichtenauer Spielfluss immer wieder mit wiederholtem Foulspiel zu stören. Die SG-Abwehr erwies sich als robustes Bollwerk, hatte aber auch relativ leichtes Spiel, da unser Angriffsspiel ständig nur mit langen Pässen über die Mitte lief und das Flügelspiel straflässig vernachlässigt wurde. Insgesamt bewegten sich unsere Angriffsspieler in der ersten Halbzeit viel zu wenig, um das Tor der Gastgeber ernsthaft in Gefahr zu bringen. Auf der anderen Seite hatte unsere Abwehr mit den schnellen SG-Angreifern ungewohnt große Probleme und strahlte über die gesamten 90 Minuten nur wenig Souveränität aus. Beim 1:0-Führungstreffer für die Gastgeber in der 31. Minute kam dann auch noch etwas Pech dazu. Einen gewaltigen Fernschuss des SG-Angreifers Weska konnte unser Keeper Zoran Zeljko zunächst mit einer Glanzparade fast entschärfen, doch nahm der abgewehrte Ball eine derart unglückliche Flugkurve, dass er am Ende doch noch den Weg ins Netz zum 0:1-Pausenrückstand fand.

Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff konnte der gleiche Spieler mit einem sehenswerten Freistoßtor auf 2:0 für die Gastgeber erhöhen und damit eine Art Vorentscheidung herbei führen. Der LFV verstärkte nun seine Angriffsbemühungen und konnte durch Lütfi Elevli in der 52. Minute auch den Anschlusstreffer erzielen. Doch war die Freude hierüber von kurzer Dauer, denn nur sieben Minuten später stellte die SG den alten Zweitoreabstand wieder her. Bei dem vorausgegangenen Solo eines SG-Angreifers ließ sich unsere Abwehr erschreckend leicht ausspielen. Neue Hoffnung für den LFV keimte noch einmal in der 71. Minute auf. Kai Simon, der in dieser Partie ansonsten kaum Akzente setzen konnte, verwandelte einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter mit etwas Glück zum 2:3-Anschlusstreffer. Unsere Mannschaft bäumte sich nun noch einmal auf, konnte durch Kai Simon auch den vermeintlichen Ausgleich zum 3:3 erzielen. Der Treffer wurde jedoch wegen Abseitsstellung vom Schiri nicht anerkannt. In der 85. Minute waren dann endgültig alle Hoffnungen auf einen Punktgewinn dahin, als die Gastgeber einen weiteren Treffer zum 4:2-Endstand erzielten und damit ihre Ansprüche auf den 2. Tabellenplatz eindrucksvoll untermauerten.

Für den LFV kamen folgende Spieler zum Einsatz:

Zoran Zeljko, Robin Beck, Rene Krein, Waldemar Driegert, John Schneider, Eduard Grosu, Waldemar Hein, Karlheinz Wegendt, Lütfi Elevli, Benjamin Orschel, Kai Simon, Lukas Dickel, Atakan Polat, Sead Hadzic.

Bei nunmehr vier Punkten Rückstand bei nur noch drei auszutragenden Spielen ist jetzt natürlich der angestrebte 2. Tabellenplatz so gut wie ausgeschlossen. Dennoch wird sich die Mannschaft bemühen, in den letzten Serienspielen noch voll zu punkten, um zumindestens Platz 3 noch zu erreichen. Nach der guten Hinserie mit dem Erringen der Herbstmeisterschaft wäre das zwar nur ein kleines Trostpflaster; es wäre aber immerhin unsere beste Platzierung nach unserem Aufstieg in die Kreisoberliga. Um Platz 3 noch zu realisieren, muss im nächsten Heimspiel am Sonntag gegen die TSG Wellerode aber auf jeden Fall ein Dreier her.