Spiel am 11.04.2013: SG Wehretal II - LFV 1:5 (0:2)

Sebastian Becker zeigt überragende Torjäger-Qualitäten

Beim klaren 5:1-Auswärtssieg gegen den Tabellenfünften SG Wehretal II war Sebastian Becker torgefährlich wie selten zuvor und avancierte mit zwei selbst erzielten Treffern sowie zusätzlich noch zwei Torvorlagen zum auffälligsten Akteur auf dem Platz in Oetmannshausen.

Obwohl sich unser Trainer Stefan Möller den Luxus erlaubte, in der Anfangsformation auf die beiden Leistungsträger Moritz Stieling und Michael Classen zu verzichten und ihnen zunächst mal eine Pause gönnte, war der LFV von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Dennoch waren zwingende Aktionen in der Anfangsphase noch Mangelware, da man im Mittelfeld ungewohnt viele Fehlpässe produzierte, so dass sich die Lichtenauer Stürmer gegen die teilweise recht rustikal agierende SG-Abwehr kaum in Szene setzen konnten.

Als aber nach einer guten Viertelstunde Florian Meister endlich mal einen zentimetergenauen Pass in den Lauf von Sebastian Becker spielte, zog dieser mit dem Ball unwiderstehlich davon, drang von links in den Strafraum ein und ließ dem gegnerischen Torhüter beim 1:0-Führungstreffer nicht den Hauch einer Chance. Zwanzig Minuten später war es wiederum Sebastian, der auf der linken Seite von seinem Gegenspieler nicht aufzuhalten war. Diesmal legte er den Ball aber überlegt dem besser postierten Cem Calisir auf, der dann wenig Mühe hatte, zur 2:0-Pausenführung zu vollenden.

Auch beim 3:0 in der 52. Minute durch den inzwischen eingewechselten LFV-Torjäger Michael Classen lieferte Sebastian Becker erneut die Vorlage. Ein weiteres Tor zum 4:0 erzielte Michael Classen gut zehn Minuten später, indem er einen an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter gewohnt sicher verwandelte. Das Tor des Tages zum 5:0 für den LFV fiel dann zwanzig Minuten vor Schluss erneut durch Sebastian Becker. Mit dem Rücken zum Tor stehend nahm er ein halbhohes Zuspiel aus der Luft an, lupfte den Ball geschickt an seinem hinter ihm postierten Gegenspieler vorbei und vollendete dann unhaltbar aus der Drehung heraus mit einem satten Linksschuss in das rechte Toreck. Der Gegentreffer in der 80. Minute zum 1:5-Endstand durch einen Foulelfmeter war dann lediglich ein kleiner Schönheitsfleck, der durch eine leichte Unkonzentriertheit in der Abwehr zustande kam.