Spiel am 08.05.2013: SC Niederhone II - LFV 0:0

Trotz Chancenverhältnis von 8:2 nur torloses Remis

In einem sehr abwechslungsreichen Spiel mussten sich die LFV-Youngster in Niederhone mit einem torlosen Unentschieden zufrieden geben, obwohl man sich ein deutliches Chancenplus erspielen konnte und ein Sieg hochverdient gewesen wäre.

In den Anfangsminuten der Partie übernahmen zunächst die Gastgeber die Initiative, ohne sich jedoch gefährlich in Szene setzen zu können. Aus einer verstärkten Abwehr heraus gelang es dem LFV im Laufe des Spieles immer besser, sich vom Druck der Gastgeber zu befreien und nun selbst gefährliche Angriffe zu starten. Leider wurden zwei hundertprozentige Chancen durch Moritz Stieling und Florian Meister vergeben, als beide allein vor dem Torwart auftauchten, den Ball aber nicht im Netz unterbringen konnten. Eine weitere Großchance für den LFV wurde von einem Niederhoner Abwehrspieler mit einer Notbremse unterbunden, als er Michael Classen auf dem Weg zum Tor durch ein übles Foul stoppte. Obwohl hier jeder auf dem Platz mit einer roten Karte für den Niederhoner Abwehrspieler gerechnet hatte, beließ es der erschreckend schwache Schiedsrichter aus unerfindlichen Gründen lediglich bei "gelb". Auch bei einem weiteren rotwürdigen Foul an Michael Classen in der zweiten Halbzeit zeigte der Schiri lediglich gelb. Eventuell hatte er ja die rote Karte zu Hause vergessen. Aber auch bei etlichen Abseitsentscheidungen stand er mit der Regelkunde offensichtlich auf Kriegsfuß und avancierte so zum mit Abstand schwächsten Mann auf dem Platz.

Obwohl sich der LFV auch in der zweiten Halbzeit noch einige Großchancen erspielte, die eigentlich zu einem Treffer hätten führen müssen, brachte man an diesem Abend den Ball einfach nicht im Tor unter. Da unsere Abwehr alles in allem sehr sicher stand und Dennis Küllmer nur wenige Bälle auf seinen Kasten bekam, endete das Spiel konsequenterweise mit einem torlosen Remis, ein Punktverlust der aufgrund des eigentlich guten Spieles und der vielen Chancen nicht hätte sein müssen. Die besten Spieler auf Lichtenauer Seite waren die beiden zentralen Abwehrspieler Waldemar Driegert und Jannis Siebert, die beide überaus kopfballstark waren und nahezu alle Zweikämpfe für sich entscheiden konnten.