Spiel am 18.09.2021: LFV - OSC Vellmar 0:0

Erneuter Teilerfolg gegen Spitzenteam

Obwohl der LFV leicht ersatzgeschwächt auflaufen musste, konnte er dem Spitzenreiter aus Vellmar über weite Strecken Paroli bieten und sich mit einem torlosen Remis nach einem sehr kurzweiligen Spiel einen beachtenswerten Teilerfolg sichern.

 

Vor dem Spiel galt es für unser Trainerteam Cucu, Gür, Grosu, zunächst den Ausfall der kompletten Innenverteidigung zu kompensieren: Cedric Mimbala konnte verletzungsbedingt nicht auflaufen und Arnold Breidt musste auf Grund einer Gelb-Rot-Sperre pausieren. So bildeten Sergiu Fondos und Alex Cucu das zentrale Paar in der hinteren Abwehrreihe und - dies kann man mit Fug und Recht behaupten - lösten diese schwierige Aufgabe überragend.

Nach dem Anpfiff des souverän leitenden Unparteiischen Eric Wettels erwarteten die etwa 250 Zuschauer einen Sturmlauf der Gäste. Aber bereits nach kurzer Spieldauer war jedem klar, dass der LFV nicht nur gewillt war, den Gästen Paroli zu bieten, sondern sogar selbst das Spiel bestimmte und sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegneten. Bereits in der 4. Spielminute hatten die heimischen Zuschauer den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Zuckerpass des einmal mehr ganz starken Jan Kaufmann auf Sinan Üstün konnte dieser von links flanken, doch leider sprang der Ball vor dem freistehenden Dimitri Maneacov so stark auf, dass dieser nicht mehr zu einem gezielten Kopfball ansetzen konnte und der Ball nur auf dem Tornetz landete. Mit einer teilweise sehr harten Gangart versuchten die Gäste, das Spiel in den Griff zu bekommen und kassierten bereits nach sechs Minuten die erste gelbe Karte nach einem brutalen Foul an Jan Kaufmann, das auch eine andere Kartenfarbe hätte nach sich ziehen können. In der 22. Minute spielten Dennis "Salli" Salioski und Sinan Üstün mit einer tollen Kombination die gesamte OSC-Abwehr schwindelig und Salli konnte nur mit einer elfmeterverdächtigen Grätsche am Einschuss gehindert werden. Doch die Pfeife des Schiris blieb stumm.

Erst nach einer knappen halben Stunde ließen die Gäste ihre Gefährlichkeit erstmals aufblitzen, doch unser an diesem Tag sensationell gut aufgelegte Keeper Gheorghi Bantis lenkte das Leder mit einer Blitzreaktion an den Pfosten. Das Spiel wurde nun zunehmend ausgeglichener und nach 34 Minuten musste Gheorghi erneut mit einer Glanztat retten. Nur vier Minuten später zeigte der Schiri nach einem Handspiel im OSC-Strafraum auf den ominösen Punkt, doch der ansonsten gewohnt starke Benni Orschel vergab die große Chance auf die Führung mit einem schwach geschossenen Elfer. Nach 45 Minuten konnte man konstatieren, dass die Löwen das Spiel weitgehend dominierten und sich die Gäste meist nur mit langen Bällen zu helfen wussten.

Nach dem Seitenwechsel drückte der OSC stärker aufs Tempo und nach 49 Minuten musste John Schneider, der seinen Gegenspieler bis dahin komplett neutralisierte, mit letztem Einsatz vor dem einschussbereiten Mittelstürmer der Gäste retten. Johnny verletzte sich bei dieser Aktion leider an der Schulter und konnte nicht mehr weiterspielen. Wir wünschen ihm an dieser Stelle alles Gute und baldige Genesung. Für Johnny kam Mike Hoffmann ins Team und Sinan Üstün übernahm den Defensiv-Part von John.

Die Löwen mussten nun dem hohen Tempo im ersten Durchgang Tribut zollen und die Gäste wurden zunehmend stärker. Jetzt schlug die Stunde des Gheorghi Bantis. Mehrere hohe Hereingaben und gefährliche Standarts pflückte er mit traumwandlerischer Sicherheit herunter, strahlte dabei eine Sicherheit aus, die sich auf die ganze Mannschaft übertrug. In der 66. Minute musste er mit einer absolut waghalsigen Aktion in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Serkan Aytemür klären und in der 84. Minute fischte er einen "Unhaltbaren" aus dem unteren Eck und wurde damit zum Garant für die Null.

Atakan Polat kam nach 71 Minuten für den lauf- und spielfreudigen Matti Gambetta und sorgte in einigen Szenen noch einmal für Entlastung. In Minute 82 ersetzte noch Hanifi Kurt den ausgelaugten Dimitri Maneacov, der ein ständiger Unruheherd in der OSC-Hälfte war. Nach einem Konter hatte Jan Kaufmann dann noch einmal die Möglichkeit, das Ergebnis vollends zu unseren Gunsten zu gestalten, doch sein fulminanter Volleyschuss aus 25 Metern verfehlte das OSC-Gehäuse und so trennte man sich nach 93 kurzweiligen Spielminuten mit einem insgesamt leistungsgerechten torlosen Remis.

Die Farben des LFV trugen folgende Spieler:

Gheorghi Bantis, Alexander Dietz, Sergiu Fondos, Alexandru Cucu, John Schneider, Benjamin Orschel, Sinan Üstün, Jan Kaufmann, Tadeis Gambetta, Dennis Salioski, Dimitri Maneacov, Mike Hoffmann, Atakan Polat, Hanifi Kurt, ohne Einsatz: Furkan Eker, Elias Nowak, Lukas Dickel, Alfred Biserkin.