Spiel am 25.09.2021 LFV : SG Hombressen/Udenhausen 1:1

Erneutes Remis als gefühlter Punktverlust

Nachdem sich die Löwen gegen die Spitzenclubs sehr gut geschlagen hatten, stand mit der SG H/U nun ein direkter Tabellennachbar als Gegner an der Heinrichstraße.

In dieser Begegnung sollte sich zeigen, was die guten Leistungen gegen die Top-Teams wert waren, da ein Dreier für den Anschluss an die Tabellenspitze dringend notwendig gewesen wäre

Doch einmal mehr musste das Trainergespann Cucu, Gür, Grosu den Ausfall wichtiger Stützen der Mannschaft kompensieren.

Mit Cedric Mimballa (verletzt), Jan Kaufmann (privat verhindert) und Maxim Antoniuc (gesperrt) fehlten drei Spieler, die den Unterschied ausmachen, dazu waren Alex Dietz und Arnold Breidt auf Grund einer Erkältung nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, spielten aber dennoch eine solide Partie in den Reihen der Löwen.

 

Das Spiel begann mehr als vielversprechend, denn bereits nach drei Minuten gingen die Löwen in Führung.

Sergiu Fondus schickte Dimitri Maneakow mit einem wunderschönen Schnittstellenpass auf die Reise und Dima ließ sich diese Chance nicht entgehen und netzte knallhart zur frühen Führung ein.

Der LFV blieb in der Folge die spielbestimmende Mannschaft, ließ jedoch die notwendige Durchschlagskraft in der Offensive vermissen, so dass gefährliche Torraumszenen Mangelware blieben.

Nach zwanzig starken Minuten gönnten sich die Löwen eine kleine Auszeit, blieben insbesondere in den Zweikämpfen zu passiv und offenbarten plötzlich Mängel im Spielaufbau, die die Gäste sofort zu ihrer einzigen, nur fünfminütigen Druckphase nutzten.

Das Ergebnis dieser „Auszeit“ war dann auch der Ausgleich in Minute 27, nachdem Dominic Lohne den Ball am Sechzehner festmachte und mit einem Querpass den schussstarken Jacob Dittmer bediente, der unserer Nummer 1, Georghi Bantis aus 11 Metern keine Chance ließ.

Durch diesen Treffer wachgerüttelt übernahm der LFV wieder mehr und mehr die Initiative, konnte aber keinen Treffer mehr erzielen, so dass mit dem 1:1 die Seiten gewechselt wurden.

 

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich das Bild zunächst nicht.

Die Löwen spielbestimmend mit der insgesamt besseren Spielanlage, jedoch ohne die notwendige Durchschlagskraft in der Box.

Dimitri Maneakow hatte in der 56. Minute dann die große Chance zum 2:1, vergab aber aus aussichtsreicher Position ungewohnt schwach.

In der 62. Minute dann der nächste Rückschlag für unsere Elf, als Alex Cucu, der im Mittelfeld einmal mehr die spielbestimmende Figur war, mit einer Oberschenkelverletzung den Platz verlassen musste.

Seinen Platz nahm Edu Grosu ein, der, das sei an dieser Stelle schon einmal angemerkt, eine starke Partie spielte.

 

In der 70. Minute hatten die LFV-Anhänger schon den Torschrei auf den Lippen, doch der Gästekeeper angelte mit einer Wahnsinnsparade den harten und platzierten Kopfball von Matti Gambetta noch aus dem unteren Toreck und rettete den Gästen den Teilerfolg.

Nach 79 Minuten wurde dann auch noch Dimitri Maneakow nach einer eher harmlos aussehenden Aktion mit Gelb-Rot zum duschen geschickt, doch der Schiri egalisierte dieses Ungleichgewicht nur zwei Minuten später, als auch ein Gästeakteur mit Gelb-Rot Feierabend hatte.

Mit Mike Hoffmann, der John Schneider ersetzte, kam zwar noch einmal frischer Wind in die Angriffsaktionen unserer Mannschaft, doch klare Möglichkeiten ergaben sich nicht mehr.

Insbesondere in den Offensivaktionen war das Fehlen von unserem Kreativspezialisten Jan Kaufmann deutlich zu spüren, aber auch die zahlreichen Missverständnisse und Abstimmungsschwierigkeiten im Spiel nach vorne, sorgten für nachdenkliche Gesichter.

 

Fazit:

Solche Spiele, in denen es nicht optimal läuft, gehören einfach dazu. Es gilt nun die entsprechenden Lehren zu ziehen, aus den Schwächen zu lernen und sich optimal auf den nächsten Gegner, die Mannschaft vom SV Türkgücü Kassel, die sich am Sonntag, dem 03. Oktober an der Heinrichstraße vorstellt, vorzubereiten.

 

Die Farben des LFV trugen:

Georghi Bantis, Sergiu Fondus, Arnold Breidt, Alexander Dietz, John Schneider, Benjamin Orschel, Alexandru Cucu, Dennis Salioski, Dimitri Maneakow, Mathias Gonzalo Tadeis Gambetta, Sinan Üstün, Eduard Grosu, Mike Hoffmann, Faris Dzakmic, Elias Nowak, Hanifi Kurt, Alfred Biserkin.