Spiel am 11.10.2020: LFV II - SG Klein/Hun/Do II 3:4 (1:1)

Harter Dämpfer für die eigenen Ambitionen

Mit der ersten Niederlage, noch dazu in einem Heimspiel, bekam das Ziel "Aufstieg" der Diederich-Truppe erstmal einen gehörigen Dämpfer.

Obwohl personell auf dem zahnfleisch gehend - mit Max Stegmann saß nur ein einziger Spieler auf der Bank! - übernahm man nach kurzem Abtasten die Initiative und erspielte sich einige hochkarätige Chancen, die aber einmal mehr nicht genutzt wurden. Atakan Polat traf aus drei Metern zunächst den Ball nicht richtig und setzte nur wenig später einen Kopfball aus zwei Metern neben das Tor. Sodauerte es bis zur 38. minute, ehe sich Mike Hoffmann durchsetzte und seine Hereingabe bei Cem Calisir landete, der aus kurzer Distanz die Führung erzielte. Entgegen der eigentlichen Marschroute, zunächst einmal kompakt zu stehen, agierten die Mannen um kapitän Waldemar Driegert weiter sehr offensiv, und in der 44. Minute setzte sich Niklas Fuhrmann auf der rechten Seite gegen mehrere LFV-er durch und schloss zum 1:1-Pausenstand ab.

Obwohl in der halbzeit Konzentration und Geduld angemahnt wurden, schlichen sich im zweiten Durchgang immer mehr einfache, zum Großteil nicht erklärbare Abspielfehler ein. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte Artjom Ens im Tor einen lang gezogenen Freistoß nur abklatschen, hielt den Nachschuss zwar noch, doch Arthur Klein konnte den Ball nur noch ins eigene Netz köpfen und schon lag man mit 1:2 zurück. Der LFV zog danach das Tempo nochmal an und Atakan Polat gelang in der 56. Minute mit einem Freistoß-Aufsetzer aus 22 Metern der Ausgleich. Als Mike Hoffmann in der 68. Minute per Handelfmeter die 3:2-Führung erzielte, dachten wohl die meisten Zuschauer, möglicherweise auch unsere Spieler, dass das Spiel nun entschieden sei. Doch nach einem Fehlpass durch Diallo Abdurahame in der Vorwärtsbewegung konnte Atakan Polat den schnellen Gegenzug der Gäste nur per Foul unterbinden. Den fälligen Freistoß fast an der Mittellinie unterschätzten die Roten aber offensichtlich komplett. Wie paralysiert schauten sie dem langgezogenen Ball nach und der eingerückte Gästespieler schoss mutterseelenallein aus elf Metern zum 3:3 ein. In der 85. Minute war es erneut eine Standartsituation, die uns endgültig auf die Verliererstraße brachte. Einen (unberechtigten) Freistoß wegen eines vermeintlichen Handspiels netzte der beste Gästespieler Sebastian Sali aus 18 Metern unhaltbar in den Winkel ein. In den letzten Minuten hatten wir dann nicht mehr viel zuzusetzen, so dass die erste Niederlage besiegelt war.

Die Farben des LFV vertraten: Artjom Ens, Waldemar Driegert, Arthur Klein, Umut Cetintas, Elek Kapusi, Diallo Abdurahame, Waldemar Hein, Mike Hoffmann, Daniel Seelig, Atakan Polat, Cem Calisir, Max Stegmann.